Bahnstreik in Deutschland 2018

Streiks im Allgemeinen sind schädlich für die Wirtschaft. Die Produktion tendiert gegen null und der Image-Schaden für die bestreikten Unternehmen ist immens. Die Streiks bei der Deutschen Bahn Anfang Dezember haben jedoch ihre Berechtigung. Denn auffällig bei der Deutschen Bahn ist es, dass durch Personalmangel, fehlende oder beschädigte Züge die Zeitpläne bei An- und Abkunft meistens eh nicht mehr eingehalten werden konnten. Dies betrifft fast ein Drittel aller ICE und IC. Des Weiteren plant die Deutsche Bahn wieder einmal, die Preise anzuziehen, was auf Grund der mangelhaften Serviceleistungen irrational erscheint.

Verspätung beim ICE

Verwaltungsaufwand reduzieren

Um Kosten zu sparen, wurde bislang die Arbeitsweise in produzierenden Abteilungen eines Unternehmens analysiert. Den verwaltenden Abteilungen wurde dabei wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Auch dort liegen Sparpotenziale, die nicht zu unterschätzen sind. Mit neuen Gesetzen und Anforderungen wächst in der Verwaltung der Aufwand. Dieser soll möglichst mit einem kleinem Personalstand bewältigt werden. Um wettbewerbsfähig zu sein, sollte eine Firma ihre Arbeitsweisen aktualisieren und effizienter gestalten. Dies gelingt heute mit einem breiten Angebot an Software. Die einmalige Investition und das Eingeben der Daten werden sich allerdings auszahlen. Mit einem ERP-System können Arbeitsabläufe digital hinterlegt, für mehrere Abteilungen abgespeichert und abgerufen werden. Klare Vorschriften und Unterlagen, die für jeden zugänglich sind, erhöhen die Effizienz ebenfalls immens. Mit einem digitalen Intranet können Handbücher und Arbeitsvorlagen einsehbar werden. Auch von unterwegs sind die Daten, beispielsweise mit einem Galaxy Mobilfunkgerät, sichtbar. Anstatt Zettel und Stift können mobile Geräte den bürokratischen Aufwand übernehmen. Dies spart letztendlich Personal, Zeit und Kosten. Die Einsparung kann zum Beispiel in entwicklungsorientierte Projekte reinvestiert werden.

In der Verwaltung Prozesse digitalisieren
Den Büroalltag mit mobilen Geräten bewältigen

Technische Innovation auf der Trauminsel Sylt

Die Ferieninsel Sylt wird um eine Attraktion reicher: Hier steht der erste Kleinbus, der autonom auf den nordischen Straßen fährt, bereit. Das Fahrzeug wurde bereits im Oktober 2018 von dem französischen Hersteller Navya abgeholt und auf die Insel gebracht. Vorher musste der mit einem Elektromotor betriebene Bus noch die TÜV-Prüfung bestehen. Seit kurzem werden Tests vor Ort durchgeführt und auch die ersten Streckenabschnitte einprogrammiert. Auf elf Sitz- und vier Stehplätzen können die Touristen ab Dezember 2018 mitfahren. Einziger Wermutstropfen: Laut deutschem Gesetz dürfen Fahrzeuge nicht ohne Begleiter fahren. Also wird immer jemand an Bord den Joystick im Auge behalten.

Jubel auf Sylt

Deutsche Autoindustrie nach dem Abgasskandal

Volkswagen und Porsche sollen nach dem Abgasskandal mit zwei Milliarden Euro Schaden rechnen. Seit dem 10. September stehen rund 1.700 Fälle offen, die den Gesamtbetrag auf neun Milliarden Euro erhöhen. Es wurden jedoch nur Fälle betrachtet, die ab Juli 2012 beantragt wurden. Larry Thomson soll de Anbgasskandal für die US-Justiz kontrollieren. Nicht nur VW ist betroffen, sondern auch Audi Chef Rupert Stadler ist in Untersuchungshaft. Ihm wurde vorgeworfen, Verkauf von Dieselautos mit manipulierten Abgasreinigung bestätigt zu haben. Eine Musterklage in Braunschweig wurde begonnen, wobei die Frage, ob die Autoindustrie den Kapitalmarkt zu spät über die Abgasmanipulation informiert hat, offen steht.

Folgende Unternehmen stehen unter Verdacht

Die Zukunft der Autoindustrie: Elektrifizierung

Schon produzieren viele Autohersteller überall auf der Welt die sogenannten E-Autos. Um die Herausforderungen der heutigen Autoindustrie zu überwinden, scheinen die Elektroautos mittelfristig eine nachhaltige Lösung zu sein. Klimawandel und die CO2-Standards sowie die unerwünschte Abhängigkeit von Erdölimporten zwingen die Entwicklungen in Richtung Elektroautos. Schon spricht man über die Projekte wie Carsharing mit autonomen E-Autos.

Die Zukunft der Autoindustrie: E-Autos

Entwicklung Automobilindustrie: VW startet das Jahr mit mobiler Entwicklung

VW geht die Entwicklung Automobilindustrie dieses Jahr mit großen Schritten an. Das Smartphone hatte bisher mit dem Autofahren noch nicht so viel zu tun. In Zukunft kann sich dies jedoch ändern, denn VW stellt innovative App für Auto-Einstellungen vor. Die Idee dahinter: Die App soll privates Carsharing unterstützen. Der Automobilhersteller geht davon aus, dass viele Familien gleich mehrere VW-Fahrzeuge besitzen. Mit der neuen App werden verschiedene Personen individuelle User-IDs erstellen können, welche über eine Cloud mit verschiedenen Fahrzeugen verbunden werden können. Durch die App sollen die Autos geöffnet und gestartet werden können. Autoschlüssel sind damit von gestern. Doch die App soll viele weitere Funktionen zu bieten haben. So können zum Beispiel Autositze automatisch eingestellt oder ein Lieblingsradiosender oder Temperaturen festgelegt werden. Wird oftmals dieselbe Strecke gefahren, stellt auch das Navigationssystem automatisch das Ziel ein. Es können auch Grenzen festgelegt werden, wie zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit oder in welchem Umkreis sich das Fahrzeug bewegen darf. Wie Sie sehen, kann man in der Entwicklung Automobilindustrie mit einer Menge Erneuerungen rechnen. Bleiben wir gespannt, wann es soweit sein wird!

Unternehmenskultur in Deutschland

Sehr selten denkt man bei der Auswahl seines Arbeitsplatzes an die Unternehmenskultur, die in dem Unternehmen der Wahl herrscht. Das liegt daran, dass der Einfluss der Unternehmenskultur auf das eigene Wohlbefinden und damit auch auf die eigene Arbeitsleistung von vielen Menschen unterschätzt wird. Wie das Klima am Arbeitsplatz ist, ist auch deshalb von geringerer Relevanz, weil man schließlich auf den Job angewiesen ist. Dennoch sollte dieser Aspekt bei der Arbeitsplatzwahl nicht ganz aus den Augen verloren werden. Eine tolerante Unternehmenskultur etwa, in der mit Fehlern leicht umgegangen wird, fördert nicht nur die Motivation des Einzelnen, sondern schweißt auch das Team zusammen. Auf diese Weise fühlt sich am Abeitsplatz jeder frei und willkommen. Denn er muss keinen Jobverlust befürchten, nur weil er mal etwas nicht wusste oder falsch gemacht hat. Deshalb ist eine angenehme Arbeitsatmosphäre nicht nur etwas, das den Arbeitnehmer, sondern und vor allem auch den Arbeitgeber beschäftigen sollte. Für den Arbeitgeber ist dieser Aspekt dann besonders wichtig, wenn er gute Ergebnisse von seinen Mitarbeitern sehen will, aber auch dann, wenn er im Kampf um Fachkräfte der glückliche Gewinner sein will.

Innovationszyklus stellt Unternehmen vor Herausforderungen

Der Innovationszyklus stellt Unternehmen vor eine Herausforderung. Der Kunde ist verwöhnt und liebt die Abwechslung. Sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen lautet die Devise, denn neue Produkte steigern Umsatz. Eine Umfrage hat ergeben, dass deutsche Industrieunternehmen in den kommenden Jahren wesentlich stärker auf Innovation setzen werden als ihre internationalen Mitbewerber. Dennoch haben Umfrage ergeben, dass viele Firmen den Wachstumsmotor Innovation noch nicht für sich erkannt haben. Es geht darum Einzigartigkeit zu kreieren. Bringt ein Unternehmen ein neues Produkt auf den Markt, hat es einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten. Diese Situation ist allerdings nicht von Dauer, denn die Konkurrenz schläft bekanntlicherweise nicht und wird die Lücke schnell zu schließen wissen. Ein kurzer Innovationszyklus setzt die Automobilhersteller unter großen Druck. Der Wettbewerb aus Asien ist hoch, Entwicklungszeiten müssen verkürzt werden. Der Autohersteller BMW zum Beispiel startet mit einer Innovationskampange „Hallo Zukunft“ anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums. Der BMW Vision 100 lässt den Fahrer selbst entscheiden, ob er fahren will oder fahren lässt. Freude am Fahren und Innovation vom Feinsten!

Der soziale Wohnungsbau: eine Voraussetzung für Wachstum?

Der Wohnungsbau in Deutschland floriert. Seit dem Jahr 2000 wurden nicht mehr so viele Baugenehmigungen beantragt, wie in den ersten Monaten des Jahres 2016. Nicht nur die Flüchtlinge benötigen neuen Wohnraum, Investoren stürzen sich auch mangels Anlagealternativen in die Konstruktion. Die Niedrigzinspolitik der EZB zwingt sie in andere Objekte zu investieren, da kommt ihnen der Bauboom in der Bundesrepublik gerade recht. Nur der soziale Wohnungsbau scheint nicht das Interesse der Investoren zu wecken. Es wurden zwar in diesem Jahr schon 13.800 Wohnungen in Wohnheimen gebaut, die zum größten Teil für die Unterkunft der Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden, aber nur wenige für den sozialen Wohnungsbau. Bis jetzt liegen noch keine Pläne der Regierung vor, wie man den Bau sozialer Wohnungen unterstützen kann. Flüchtlingsunterkünfte unterliegen viel weniger Auflagen als der soziale Wohnungsbau, sind also viel interessanter für Investoren. Trotzdem scheint es politisch nicht ratsam, den sozialen Wohnungsbau zu vernachlässigen. All zu leicht können sich verschieden soziale Gruppen benachteiligt fühlen. Im Moment geht man von einem Bedarf von circa 400.000 Wohnungen für das Jahr 2016 aus, nur 7,6% dafür wurden für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt!

Der Soziale Wohnungsbau wächst nicht

Bahnstreik in Frankreich

Bahnstreik in Frankreich

Überpüntklich zur EM unpünktlich? Bahnstreiks in Frankreich legen die Wirtschaft lahm und behindern die Verkehrsabläufe im ganzen Land vehement. Bei dem letzten Bahnstreik in Frankreich soll laut offiziellen Angaben nur jeder 2. Zug überhaupt unterwegs gewesen sein. Doch damit nicht genug- aktuellen Ankündigungen der Gewerkschaft der SNCF zufolge werden weitere große Streiks während der Fußball Europameisterschaft stattfinden, und zwar mittendrin! Dadurch ist der Ablauf des Turniers derzeit massiv bedroht. Schließlich könnte ein weiterer Bahnstreik in Frankreich mitten im Turnierzeitraum große Verluste für die Ticketeinnahmen der FIFA und die französische Wirtschaft bedeuten. Zusätzlich zu Streiks im Inland sind auch die Zugverbindungen nach Belgien und Italien derzeit unsicher. Für deutsche Fußballfans besteht derzeit jedoch Entwarnung- bei den ICE und TGV-Anbindungen sind keine Ausfälle abzusehen. Dieser nun schon achte Streit der SCNF seit März lässt die ganze Affäre nun mit der immer näher rückenden EM allmählich den Höhepunkt erreichen. Wie dieses Machtspiel ausgeht, wird sich schon sehr bald zeigen. Klar ist jedoch: Es steht eine Menge auf dem Spiel. Nicht nur für Fußballfans, sondern auch für die Wirtschafts- und Fußballnation Frankreich.