Der VW-Skandal – Gefahr für die deutsche Automobilwirtschaft?

vw-automobilkonzern-arbeitsplaetze-540x304Sie ist eines der Herz- und Prunkstücke der deutschen Wirtschaft und ihre Produkte sind der Stolz vieler Deutscher. Die Rede ist von der Automobilwirtschaft. Daimler, VW, BMW, AUDI, Opel sind Unternehmen die nicht nur tausende von Arbeitern Beschäftigen. Es sind auch Unternehmen, die durch ihre starke Ausrichtung auf internationale Märkte stark das Bild der deutschen Wirtschaft und Industrie in der Welt prägen.

Um so größer ist nun der Imageschaden, nachdem bekannt wurde, dass VW, der selbsternannte größte Automobilhersteller der Welt, bei den Tests zur Ermittlung des Abgasausstoßes seiner Dieselfahrzeuge geschummelt hat. Als Daimler kurz darauf einige seine Sprinter-Fahrzeuge in die Werkstätten rufen ließ, argwöhnte die Presse folglich auch gleich an dieser Stelle mögliche Manipulationen, was Daimler jedoch auf der Stelle dementierte.

Doch der Schaden ist bereits angerichtet und Vertrauen auf lange Sicht zerstört. Die Automobilindustrie in Deutschland sollte allerdings stark genug sein, um diese Krise zu überstehen. Auch wenn für VW nun erst einmal schwere Zeiten anbrechen werden mit Gewinneinbußen, Strafzahlungen und möglicherweise auch Arbeitsplatzabbau.

Die Automobilindustrie in Deutschland und VW ganz besonders sollte diese Krise nutzen und daraus lernen. Lernen das Transparenz in der heutigen digitalen Welt ein ganz wichtiger Faktor der Unternehmensführung ist. Und lernen, dass sich Manipulationen unter dem Strich nicht Auszahlen. Werden diese Lektionen gelernt, dann hatte die Krise vielleicht auch ihr Gutes und die Automobilindustrie wird stärker aus ihr hervorgehen als davor.

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