Yahoo in der Krise!

Der amerikanische Journalist Mett Levine hat den Verfall von Yahoo! in Zahlen ausgedrückt. Das Unternehmen ist -13 Milliarden $ wert! Denn abzüglich aller lukrativen Beteiligung und seiner Bargeldreserven ist Yahoo! nichts mehr wert, um genau zu sein weniger als nichts!

tumblr_inline_nfps84SsVo1t497pz1994 gründeten Jerry Yang und David Filo das Unternehmen in Silicon Valley. Im Gegensatz zu den sehr positiven Firmennachrichten von Apple, Alphabet und Facebook sind die Nachrichten aus der Yahoo! Zentrale erschreckend. Im Moment wirkt der Internetpionier wie ein zum Tode geweihter.

Deshalb überrascht es kaum, dass jetzt 1700 Stellen gestrichen werden sollen. Der Aufsichtsratschef Maynard Webb will nun nach zusätzlichen strategischen Alternativen suchen. Seine Nachricht wird als Verkaufsangebot von Yahoo! gewertet. Das ehemalige Vorzeigeunternehmen gilt heutzutage als Ramschware, das dann auch das Ende der so angepriesenen Yahoo! Chefin Marisa Mayer bedeutend wurde. Die damalige Googlemanagerin konnte dem Unternehmen auch keine neue Vision geben.

Die von ihr gegründeten Mode und Technikmagazine, flopten auf ganzer Linie. Selbst die Übernahme der Blogplattform Tumblr hat sich nicht so entwickelt, wie von dem Unternehmen erhofft. Dieser 1,1 Milliarden $ Deal wird nun mit rund 25 % abgeschrieben.

Ob jemand das Unternehmen kaufen wird, ist noch unklar. Das Hauptproblem des Konzerns ist klar zu erkennen, ein absolut unklares Geschäftsmodell. Die Suchseite von Yahoo! ist völlig überladen, mit Nachrichten, E-Mails Service, Einkaufsangeboten und Fotos. Angebote die die meisten Menschen auch bei Google, Amazon oder Instagram finden können. Zwar gilt die Suchseite noch als einer der fünf meist besuchten Seiten der Welt, finanziell bringt sie aber nichts mehr ein.

Der Verfall von Yahoo! zeigt eindeutig, dass das schnelle Geschäft im Internet eine ständige Modernisierung des Unternehmens benötigt, um an der Spitze zu bleiben. Die besten Beispiele dafür sind alphabet und Facebook. Diese beiden Unternehmen im Moment am besten ihre Marktführerschaft in alten Nischen und die Eroberung von neuen Märkten unter einen Hut.

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