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Unternehmenskultur in Deutschland

Sehr selten denkt man bei der Auswahl seines Arbeitsplatzes an die Unternehmenskultur, die in dem Unternehmen der Wahl herrscht. Das liegt daran, dass der Einfluss der Unternehmenskultur auf das eigene Wohlbefinden und damit auch auf die eigene Arbeitsleistung von vielen Menschen unterschätzt wird. Wie das Klima am Arbeitsplatz ist, ist auch deshalb von geringerer Relevanz, weil man schließlich auf den Job angewiesen ist. Dennoch sollte dieser Aspekt bei der Arbeitsplatzwahl nicht ganz aus den Augen verloren werden. Eine tolerante Unternehmenskultur etwa, in der mit Fehlern leicht umgegangen wird, fördert nicht nur die Motivation des Einzelnen, sondern schweißt auch das Team zusammen. Auf diese Weise fühlt sich am Abeitsplatz jeder frei und willkommen. Denn er muss keinen Jobverlust befürchten, nur weil er mal etwas nicht wusste oder falsch gemacht hat. Deshalb ist eine angenehme Arbeitsatmosphäre nicht nur etwas, das den Arbeitnehmer, sondern und vor allem auch den Arbeitgeber beschäftigen sollte. Für den Arbeitgeber ist dieser Aspekt dann besonders wichtig, wenn er gute Ergebnisse von seinen Mitarbeitern sehen will, aber auch dann, wenn er im Kampf um Fachkräfte der glückliche Gewinner sein will.

Der soziale Wohnungsbau: eine Voraussetzung für Wachstum?

Der Wohnungsbau in Deutschland floriert. Seit dem Jahr 2000 wurden nicht mehr so viele Baugenehmigungen beantragt, wie in den ersten Monaten des Jahres 2016. Nicht nur die Flüchtlinge benötigen neuen Wohnraum, Investoren stürzen sich auch mangels Anlagealternativen in die Konstruktion. Die Niedrigzinspolitik der EZB zwingt sie in andere Objekte zu investieren, da kommt ihnen der Bauboom in der Bundesrepublik gerade recht. Nur der soziale Wohnungsbau scheint nicht das Interesse der Investoren zu wecken. Es wurden zwar in diesem Jahr schon 13.800 Wohnungen in Wohnheimen gebaut, die zum größten Teil für die Unterkunft der Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden, aber nur wenige für den sozialen Wohnungsbau. Bis jetzt liegen noch keine Pläne der Regierung vor, wie man den Bau sozialer Wohnungen unterstützen kann. Flüchtlingsunterkünfte unterliegen viel weniger Auflagen als der soziale Wohnungsbau, sind also viel interessanter für Investoren. Trotzdem scheint es politisch nicht ratsam, den sozialen Wohnungsbau zu vernachlässigen. All zu leicht können sich verschieden soziale Gruppen benachteiligt fühlen. Im Moment geht man von einem Bedarf von circa 400.000 Wohnungen für das Jahr 2016 aus, nur 7,6% dafür wurden für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt!

Der Soziale Wohnungsbau wächst nicht